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| Gemeinsame Fachtagung von IHKs und Verfassungsschutz |
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Wirtschaftsspionage bedroht auch Unternehmen in Brandenburg Know-how muss geschützt werden – Gefahren auch aus dem Internet (Pressemitteilung vom 15.04.2010)
Potsdam – Angesichts verstärkter Wirtschaftsspionage gegen deutsche Firmen bemühen sich die brandenburgische Wirtschaft und der Verfassungsschutz des Landes um eine stärkere Zusammenarbeit beim Schutz sensibler Informationen. „Wirtschaftsspionage ist eine Bedrohung für die Konkurrenz- und Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Brandenburg“, betonte Innenstaatssekretär Rudolf Zeeb bei der Eröffnung des ,1. Brandenburger Forum Wirtschaftsschutz’. Ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Sicherheitsbehörden sei deshalb von großer Bedeutung. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam, René Kohl, betonte: „Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen sind oft zu wenig gewappnet, sich gegen Wirtschaftsspionage zu wehren. Produkte, neueste Technologien sowie Daten in elektronischen Netzwerken sind heiß begehrte aber leider oft mangelhaft geschützte Kronjuwelen.“ „Es wäre fahrlässig, anzunehmen, brandenburgische Unternehmen stünden nicht im Fokus fremder Nachrichtendienste“, warnte Winfriede Schreiber, Leiterin des brandenburgischen Verfassungsschutzes. Leider zeigten viele Firmen aus Furcht vor Reputationsschäden noch immer große Zurückhaltung, wenn es darum gehe, einen erkannten Spionagefall anzuzeigen. Die Fachtagung mit rund 150 Unternehmern und Vertretern von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen wurde gemeinsam vom brandenburgischen Verfassungsschutz, den brandenburgischen Industrie- und Handelskammern sowie dem Arbeitskreis für Unternehmenssicherheit (AKUS) veranstaltet. Erörtert wurden mögliche Aktivitäten ausländischer Geheimdienste und Spionage von Konkurrenten, Gefährdungsanalysen, Gefahren bei Auslandsreisen sowie Möglichkeiten des effektiven Schutzes von Unternehmen und Einrichtungen gegen Ausspähung auch via Internet. An der Tagung nahmen auch Fachleute des Bundesamtes für Verfassungsschutz und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik teil.
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| Sicherheitspartnerschaft verabschiedet |
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Vereinbarung von IHK und Innenministerium zum Schutz der heimischen Wirtschaft
Die Brandenburger IHKs und das Innenministerium haben zum Schutz der Brandenburger Wirtschaft eine Vereinbarung abgeschlossen. Ziel dieser Partnerschaft ist Prävention vor Wirtschaftsspionage fremder Geheimdienste. Vereinbart wurde ein regelmäßiger Informationsaustausch und die gegenseitige Unterstützung bei Aus- und Fortbildungsveranstaltungen zur Abwehr von Wirtschaftsspionage, aber auch zu anderen Themen, wie dem Extremismus.
Anlass für die Vereinbarung ist auch die zunehmende Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Brandenburg. Mit seinen wissenschaftlichen Einrichtungen und der Konzentration von Forschungs- und Entwicklungspotentialen ist Brandenburg für immer mehr innovative und technologieinteressierte Unternehmen Anziehungs- und Ansiedlungspunkt. Die Unternehmer sollen auch durch diese Vereinbarung dahingehend sensibilisiert werden, dass sie ihre technologischen Errungenschaften schützen und somit den Abfluss von Informationen und Daten verhindern.
Der Arbeitkreis für Unternehmenssicherheit (AKUS) wird gemeinsam mit der Abteilung Verfassungsschutz des Innenministeriums die Sicherheitspartnerschaft mit Leben erfüllen. Im Bereich der Wirtschaftskriminalität wird der Informationsaustausch weiterhin anlassbezogen zwischen AKUS, dem Innenministerium und dem Landeskriminalamt erfolgen.
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| Lagebericht zur IT-Sicherheit 2009 veröffentlicht |
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| Kriminalität im Handel |
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Studie über die Kriminalitätslage im Handel seit Wegfall der Grenzkontrollen zu Polen - Kein Anstieg der Kriminalität in der Grenzregion
Auch nach dem Wegfall der Kontrollen sind Unternehmen nicht stärker von Kriminalität betroffen als zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt die Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg mit einer quantitativen Dunkelfeldbefragung von gut 100 Einzelhändlern entlang der Oder in Ostbrandenburg und Lubuskie. Es wurde die Belastung der Unternehmen mit Diebstahlskriminalität vor und nach dem Wegfall der Kontrollen abgefragt, wie die Händler die Kriminalitätsentwicklung insgesamt beurteilten und wie sie sich vor möglicher Kriminalität schützen.
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| Studie „Die Sicherheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg“ |
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Da sich aus der amtlichen Statistik keine Analyse zum Marktsegment Sicherheit ableiten lässt, hat die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen eine Unternehmensbefragung durchgeführt. Ziel war es, einen regionalen Überblick über die Branche zu erhalten. Die Ergebnisse sind in der Studie „Die Sicherheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg“ veröffentlicht.
Mit den Marktfeldern Sicherheitstechnik, IT-Sicherheit und Sicherheitsdienstleistungen wurden drei Segmente vorgegeben, in denen regionale und überregionale Geschäftstätigkeit erfolgen.
Beschäftigungsstärkstes Geschäftsfeld sind die Sicherheitsdienstleistungen. Hier sind mehr als 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die meisten Unternehmen sind im Segment Sicherheitstechnik tätig (42,5 %). IT-Sicherheit ist für knapp 1/3 aller Unternehmen das wichtigste Geschäftsfeld. Die Hälfte der Unternehmen ist innerhalb der letzten 10 Jahren gegründet worden. Damit wuchsen sowohl die Beschäftigtenzahlen, insbesondere aber die Umsatzzahlen. Im Zeitraum 2003 bis 2007 lagen die jährlichen Zuwachsraten bei 18%.
Mehr als 50 % der Unternehmen orientieren sich auf den überregionalen, bundesweiten Markt. Vorrangig regional tätig sind 29 % der Unternehmen, international nur 9 %.
Wichtigster Zielkunde ist die Industrie, gefolgt von der öffentlichen Hand und den Betreibern von Infrastrukturen. 73 % der Unternehmen sind an FuE-Kooperation interessiert, 48 % haben Bedarf an Weiterbildung. In einer Hochrechnung auf alle Unternehmen (220) wurde ein Umsatz von 2,43 Mrd. Euro und eine Beschäftigtenzahl von 24.500 abgeschätzt.
Mehr Informationen: http://www.berlin.de/projektzukunft/themen/sicherheit-mit-it/index.html
Studie als Download: |
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| Broschüre Sicherheit in Berlin und Brandenburg |
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Die anlässlich der Dialog-Foren „Safety, Security and Geoinformation-Services for Europe“ in Brüssel (4. bis 5. Juni 2008) erschienene Broschüre gibt einen umfassenden Überblick über international erfolgreiche Projekte aus der Zusammenarbeit der regionalen Wirtschaft mit Forschung und Wissenschaft. Die Broschüre entstand unter Federführung von Projekt Zukunft. Neben aktuellen Zahlen und Fakten zum Standort und den wichtigsten Netzwerken werden Lösungen und Projekte aus den Themenbereichen „Sichere Identität", „Gesicherte Strukturen" sowie „Aus- und Weiterbildung" vorgestellt. Mehr Informationen: http://www.sicherheit-mit-it.de |
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| Sicherheitslage in Deutschland |
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Bericht über die Sicherheitslage in Deutschland, den so genannten "Zweiten Periodischen Sicherheitsbericht (2. PSB)" , er gibt ein umfassendes Bild der Kriminalitätslage und –entwicklung in Deutschland wieder. Insbesondere geht er auf die Kriminalität im öffentlichen Raum sowie erstmalig auf die Frage der Sicherheitswahrnehmung der Bürger ein.
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